Scannen
Dieses Kapitel gliedert sich wie folgt auf:
Wenn Sie sich mit dem Scannen der Bilder für ihre Dokumente
selbst befassen möchten, soll Ihnen dieser Abschnitt eine
kleine Hilfe beim Einstieg sein.
Bevor Sie sich einem Scanner kaufen, sollten Sie an einem Scanner
sich die Arbeitsabläufe einmal zeigen lassen und vielleicht
selbst auch einige Versuche anstellen. Sie könnten sich auch
einmal einen Scanner borgen, um ihn an Ihrer Computeranlage ausprobieren
zu können.
Sie sollten nicht der Illusion erliegen, dass zum Beispiel
ein Scanner an der unteren Preisgrenze ausreicht, um Bilder für
den Druck zu scannen, denn dort wird meist an der Software gespart.
Inzwischen sind aber die Scanner so preiswert geworden, dass
auch preiswertere Geräte mit der richtigen Software völlig
ausreichen, um für Aufsichtsvorlagen zu scannen. Für
Kleinbilddias taugen diese aber meist nichts. Hier muss es
dann schon ein besserer Scanner mit entsprechender Auflösung
und Farbtiefe sein. Wie bei allen anderen Geräten gilt auch
hier - je besser die erreichbare Qualität ist, desto teuer
wird das Gerät sein.
Wichtig ist, dass bei dem Scanner auch eine Software mitgeliefert
wird, mit der man gleich von Anfang an ordentlich loslegen kann.
Komplettpakete mit einer professionellen Scansoftware wie Silverfast,
Agfa-Fototune oder Linocolor sollten hier die erste Wahl sein.
Einer Empfehlung für eine bestimmte Marke enthalte ich mich,
da ich bis jetzt erst fünf verschiedene Scanner im harten
Alltagseinsatz testen konnte und deshalb nicht den absoluten Überblick
haben kann. Unser jetziger Scanner, ein Heidelberg Nexscan, ist
zwar das Feinste vom Feinsten, aber eben auch entsprechend teuer,
so dass er nur für professionelle Arbeit in Frage kommt.
Vor dem Kauf sollte man die Tests der Fachzeitschriften oder Foren
im Internet zu Rate ziehen.
Als namhafte Hersteller, deren Produkte man für einen Kauf
in Erwägung ziehen sollte, möchte ich Heidelberg (Linotype-Hell),
UMAX, EPSON, Microtek, Hewlett Packard, Agfa, Nikon, Minolta,
Kodak, Polaroid, Fuji und Mustek nennen. Links zu diesen Firmen
befinden sich im Hotlink-Verzeichnis.
Einige namhafte Hersteller lassen ihre Geräte von anderen
Herstellern fertigen und veredeln sie nur durch eigene Software;
so lässt z.B. Agfa seine gesamte Scannerfamilie bei
Microtek fertigen.
Durch die Digitalfotografie werden die Scanner immer mehr vom Markt
gedrängt. Einige Hersteller
haben deshalb schon ihre Entwicklung und Produktion eingestellt
(Agfa, Heidelberg).
Die Digitalisierung von Fotos wird sicher bald nicht mehr so gefragt
sein und die Scanner immer mehr zum "Faxgerät"
verkommen.